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TRAINING

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Auf dieser Seite findet Ihr ein paar Informationen zum Parkourtraining. Wir möchten hier nicht, wie auf vielen Community-Seiten üblich, eine Übersicht über die Parkourtechniken geben. Diese erlernt man durch stetiges Training besser, als durch Lesen auf einer Webseite. Vielmehr wollen wir unserer Informationspflicht nachkommen, welchen Voraussetzungen und Einschränkungen das Parkourtraining unterliegt.

Körperliche und psychische Voraussetzungen
Wir werden immer wieder gefragt, welche Voraussetzungen man mitbringen muss, um Parkour auszuüben. Hier existiert jedoch bisher keine Maßgabe. Parkour kann jeder erlernen. Lediglich die Geschwindkeit und der Grad der eigenen Leistungsfähigkeit wird bei jedem Einzelnen variieren. Diese Variation ist gewollt, und Teil des gegenseitigen Lernprozesses in der Parkour-Community. Jeder lernt von Jedem.

Aller Anfang ist Schwer
In den letzten Jahren ist das Interesse an Parkour immer mehr gestiegen. Da wir in München als einer der ersten Anlaufstellen für Anfänger dienen und deren Nachfrage entgegen kommen wollen, haben wir ein so genanntes „Einführungstraining“ organisiert, was wegen des großes Interesse nun monatlich veranstaltet wird. Detaillierte Informationen findet ihr auf unserer speziellen Informationsseite zum Einführungstraining.

Das Alter
Parkourtraining ist eigenmotiviertes Training. Ein Traceur muss demnach fähig sein, sein eigenes Handeln auf Sicherheit und Machbarkeit zu bewerten, und sich zum entsprechenden Aufbautraining zu motivieren. Hieraus ergibt sich aufgrund der psychischen und motorischen Fähigkeiten ein Einstiegsalter zwischen 10 und 12 Jahren. Erst ab diesem Alter kann man sinnvoll eigenverantwortliches Training gestalten. Natürlich ist unter bestimmten Voraussetzungen auch ein früherer Beginn möglich – hierbei muss jedoch jede Trainingseinheit genaustens durch erfahrene Traceure begleitet und bewertet werden, um den Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen an den Körper des Kindes gerecht zu werden.

Philosophie
Natürlich unterliegt Parkour auch einer gewissen philosophischen Komponente. Diese Komponente ist in erster Linie dafür gedacht, Parkour über einen langen Zeitraum durchführen zu können, und dauerhaft die körperliche wie auch mentale Leistungsfähigkeit zu verbessern. Das Parkourtraining orientiert sich dabei an den folgenden 5 Grundpfeilern:

  • Konkurrenzfreiheit
  • Vorsicht
  • Respekt
  • Vertrauen
  • Bescheidenheit

In allen Belangen des Parkourtrainings gilt es diese 5 Grundpfeiler im Auge zu behalten. Daraus ergeben sich viele ungeschriebene Regeln, die man im Laufe des Trainings mit fortgeschrittenen Traceuren jedoch schnell erlernt und verinnerlicht.

Kleidung und Schuhwerk
Beim Parkourtraining werden im Normalfall keine besonderen Anforderungen an die Kleidung oder an Schuhwerk gestellt. Ganz im Gegenteil: Ein fortgeschrittener Traceur sollte fähig sein, sich in allen Lagen weiterhin effizient und ohne Hilfsmittel fortzubewegen. Aus unserer Erfahrung heraus können wir jedoch folgendes empfehlen:

  • bequeme, weite, temperaturangepasste Kleidung aus dickem Baumwollstoff. Dies verhindert Abschürfungen bei Kontakt mit scharfen Betonkanten.
  • Sportschuhe ohne Plastik im Mittelfuß (Rutschgefahr). Ideal sind Schuhe mit leicht geriffelter durchgängiger Sohle und leichter Dämpfung. (Bsp: Tennisschuhe für Sandplatz)
  • keine Handschuhe oder Protektoren. Diese Hilfsmittel sorgen für eine verfälschte Umgebungswahrnehmung und eine Verfälschung des Sicherheitsempfindens.

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